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Aktuelles

Meldung vom 07.04.2021

+++ Notbetreuung in der Schulkindbetreuung +++

Notbetreuung der Schulkindbetreuung ab 12. April 2021

Mit Schreiben vom 1. April 2021 hat das Kultusministerium darüber informiert, dass der Schulbetrieb ab dem 12. April 2021 in zwei Phasen startet. Folgende Auswirkungen ergeben sich daraus für die Schulkindbetreuung.

1. PHASE – WOCHE VOM 12. BIS 18.04.2021

- Kein Präsenzunterricht, kein Wechselunterricht, keine schulischen Veranstaltungen.
- Keine Betreuungsangebote der Schulkindbetreuung
- Keine Angebote der Grundschulförderklassen

Für die Kinder der Schulkindbetreuung wird im Zeitraum der Schließung an den regulären Öffnungstagen weiterhin eine NOTBETREUUNG eingerichtet. Die Notbetreuung deckt die gleichen Tage und Zeiten ab, die ein Kind ansonsten in der Schulkindbetreuung betreut worden wäre. Das Mittagessen kann nicht angeboten werden, daher geben Sie Ihrem Kind bitte ein ausreichend großes Vesper mit.
Bitte nehmen Sie die Notbetreuung nur dann in Anspruch, wenn dies ZWINGEND ERFORDERLICH ist, da mit dieser Maßnahme die Anzahl der Kontakte reduziert werden soll. Wie bereits vor den Osterferien besteht weiterhin eine MASKENPFLICHT an den Schulen und damit ebenfalls im Rahmen der Schulkindnotbetreuung.

Bezüglich einer Notbetreuung ZU UNTERRICHTSZEITEN wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Schule.


FÜR WEN GILT DIE NOTBETREUUNG?

1. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aller Klassenstufen
2. Kinder der Grundschulförderklassen und Schulkindergärten
3. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen
4. Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, soweit sie nicht bereits wieder in der Präsenz unterrichtet werden.

Für die Inanspruchnahme der angebotenen Notbetreuung ist kein förmlicher Antrag und keine Arbeitgeberbescheinigung notwendig. Die Erklärung der Erziehungsberechtigten kann mündlich, telefonisch, elektronisch, oder schriftlich abgegeben werden. Bitte nutzen Sie für eine Anmeldung folgende E-Mail:

schulkindnotbetreuung@winnenden.de

Eine Notbetreuung ist unter der Voraussetzung möglich, dass
• Die Erziehungsberechtigten beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben UND
• sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.

Es kommt also nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird. In beiden Fällen ist möglich, dass die berufliche Tätigkeit die Wahrnehmung der Betreuung verhindert. Es kommt auch nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.

Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit bzw. Studium/Schule an.

Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert oder andere schwerwiegende Gründe, z.B. pflegebedürftige Angehörige oder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren, vorliegen, ist eine Aufnahme in die Notbetreuung möglich.


WELCHE KINDER SIND VON DER NOTBETREUUNG AUSGESCHLOSSEN?
Wie für die Teilnahme am regulären Schul-/Betreuungsbetrieb gilt auch für die Notbetreuung ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Personen, die

• in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder
• sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
• typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen
• Ein Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht jedoch nicht mehr, wenn eine Pflicht zur Absonderung, z.B. durch die Möglichkeit der „Freitestung“, endete.

ZUR 2. PHASE DES SCHULBETRIEBS AB DEM 19. APRIL kann zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Auskunft gegeben werden, da die genauen Regelungen noch zu beschließen sind. Hier bitten wir um Ihr Verständnis.


Rückfragen zur Notbetreuung der Schulkindbetreuung bitte an das städtische Amt für Schulen, Kultur und Sport unter:

schulkindnotbetreuung@winnenden.de oder

Alexander Schäpe: Tel: 07195 13-137 alexander.schaepe@winnenden.de

Anfragen zur Ganztagsschule Tomate bitte an Frau Kalai-Kohlmeier:
Tel: 07195 136152 Elisabeth.Kalai-Kohlmeier@winnenden.de

Redakteur(in): Daniela Sauter
Coronavirus und Ganztagsschule
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der Stadt Winnenden unter www.winnenden.de