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Meldung vom 22.01.2018

Ein Rückblick auf das erste Schulhalbjahr

Freizeitangebote der Betreuung für Schüler der weiterführenden Schulen

Ein Jahreswechsel ist für die Mitarbeiter der Betreuung für Schüler der weiterführenden Schulen („Flexi“) immer eine gute Gelegenheit einen Rückblick zu wagen, welche Aktionen und Angebote seit Schuljahresbeginn stattgefunden haben.
Beliebte Freizeitangebote, die täglich nach der Hausaufgabenbetreuung stattfinden, sind die schon traditionellen Workshops „Kochen & Backen“ und „Nähen“. Das wöchentliche Kochangebot von Wolfgang Brenner ist darauf ausgelegt, den Kindern und Jugendlichen das Prinzip „frisch-selbstgemacht-lecker!“ nahezubringen. Gezeigt wird, dass auch mit wenig Geld frisches Essen zubereitet werden kann und so mancher Flexi hat das Gelernte schon zuhause nachgekocht und die Eltern überrascht mit Reispfanne, Wraps oder gefüllten Pfannkuchen.
Im Näh-Angebot von Daniela Sauter sind selbstgenähte Kissen immer wieder ein Renner – aber auch aufwändigere Sachen werden in Angriff genommen. Über das Nähen eines einfachen Schlüsselbandes bis hin zu komplizierteren Dingen wie Applikationen durch „Malen“ mit der Nähmaschine können sich die Jugendlichen ohne Druck ausprobieren. Aus kleinsten Stoffresten und auch wiederverwerteten Stoffen wie ausrangierten Jeans, alter Tisch- oder Bettwäsche entstehen kleine oder größere Unikate.
Der Bewegungsaspekt wird auch nicht vernachlässigt – die Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums steht dienstags für Bewegungsspiele jeglicher Art zur Verfügung. Der tänzerische Part wird abgedeckt durch die Hip-Hop-Gruppe am Mittwochnachmittag, durchgeführt von Madlen Lück, Referentin der Volkshochschule.
Beliebt und erfolgreich ist auch das Bandprojekt am Donnerstag – in Kooperation mit der Jugendmusikschule wird einmal in der Woche im Bandraum mit dem Musiklehrer Thomas Küsters geübt und zum Teil tatsächlich erstmalig ein Instrumente ausprobiert.
Auch das in unregelmäßigen Abständen stattfindende Holzwerken mit Tibor Thomas wird gerne besucht. Nach gemeinsamer Ideenfindung, dem Erklären von Werkzeug und dem entsprechend richtigen Gebrauch, ist schleifen, sägen, bohren und leimen angesagt. So entstanden z. B. vor Weihnachten Wichtel und Kerzenhalter und wurden stolz mit nach Hause genommen.
Ein Highlight war auch der freitags angebotene Comic-Workshop. Leonie Klöpfer, Studentin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, zeigte den Jugendlichen, wie man selbst ein Comic malen kann. Verschiedene Comicstile (z. B. Manga, Ligne Claire) wurden besprochen und auch das Ausprobieren von Lautschriften und die Charakterisierung einer Comicfigur war Thema. Am Ende des Workshops sind selbstgemachte Comic-Hefte entstanden – entwickelt aus eigenen Geschichten , mit Comic-Collagen in denen Stempel, Fundstücke und jede Menge Fantasie eingearbeitet waren.
Bei diesen Angeboten waren viele der angemeldeten Jugendlichen beteiligt und mit Begeisterung dabei. Auch im zweiten Schulhalbjahr werden die bewährten Workshops weitergeführt werden und auch neue Angebote starten . Man darf gespannt sein: langweilig wird es auf jeden Fall nicht werden!

Redakteur(in): Daniela Sauter